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Kilueka/Bas-Congo 2013




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November 2013

Westkongo - Kilueka

In der Ziegelei im Dorf Kilueka arbeiten 8 Männer. Mit den Ziegeln enstehen gerade u.a. unsere neue Imkerei und ein weiteres  Gebäude für einen Shop.

120 Bienenstöcke wurden bereits aufgestellt, und in fast allen haben sich Wildbienen niedergelassen. 700 Liter Honig sind schon gewonnen worden! Auf das Ergebnis der zweiten Honigernte sind wir sehr gespannt!

Seit etwa zwei Jahren arbeitet der Verein Aqua creactive aus Meppen ebenfalls mit dem Biologen Augstin Konda und LHL zusammen.

Das Wasserprojekt mit Augustin Konda als Projektleiter läuft noch und endet in etwa einem halben Jahr. Das von Aqua Creactive organisierte Projekt wird gefördert von der Bingo-Umwelt-Stiftung in Hannover und ebenfalls  von LHL e.V. mit jährlich 1000 Euro.

Verschmutztes Wasser ist ein grosses Problem für die Bevölkerung. Bei dem aktuellen Projekt werden die Quellen sauber eingefasst,nachdem das Wasser analysiert worden ist. Durch die Anlage einer dichten Vegetation mit Bäumen in einem Umkreis von 30 Metern wird der Quellbereich vor Verunreinigung, vor allem bei Starkregen, dauerhaft geschützt. Die ersten Quellen sind schon eingefasst und funktionieren, die Vegetation drumherum wächst noch.

Gleichzeitig werden zuerst die Dorfchefs aus 30 Dörfern und dann die Bevölkerung über die Problematik des verschmutzten Wassers, über Hygiene, Mangelernährung usw. aufgeklärt. Immer wieder laufen sechs Lehrerinnen aus dem Verein “Songa nzila” in die Dörfer und erklären die nächsten Schritte des Projektes.

           

Foto: neu eingefaßte Quelle

Mit dem Verlust des  Regenwaldes verschwinden nicht nur die Bäume und damit auch Obstbäume und Ölpalmen, sondern auch die Pilze, die proteinreichen Raupen und sogar die Fische!  Die Ernährung der Menschen wird immer einseitiger, die Probleme immer vielfältiger und die Armut immer grösser!

Vor allem Kinder und Schwangere leiden unter der verbreiteten Mangelernährung.

Die Einführung des Moringabaumes kann hierbei helfen, denn dieser ursprünglich aus Indien stammende Baum ist vielseitig nutzbar! Die Blätter enthalten u.a. Vitamine, Mineralien und sogar Eiweiss. Diese Blätter können getrocknet oder gekocht den lokalen Gerichten beigemischt werden. Lecker!

Die Dorfchefs aus den 30 Dörfern, die sechs Lehrerinnen und die anderen Mitglieder von “Songa Nzila e.V.”, die Ziegeleiarbeiter, Augustin Konda und ich, wir alle möchten uns ganz herzlich für die treue und vielfältige Unterstützung bedanken!        

Irène Freimark-Zeuch(Weihnachts-Rundbrief 2013


Westkongo – Kilueka Im September 2013

Da immer wieder neue Spender hinzukommen, möchte ich mich noch einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Irène Freimark-Zeuch. Ich bin gelernte Krankenschwester und Mutter von 5 Söhnen plus zwei Enkel. Seit vielen Jahren engagiere ich mich für die Integration der Ausländer und Asylbewerber. D.h. ich helfe ihnen bei Problemen in der Schule, lese ihnen ihre Briefe vor und fülle Formulare dazu aus, begleitete sie zu den Behörden, zum Arzt oder auch ins Krankenhaus. Ich bin Mitglied beim Aktionsbündnis gegen Aids mit Sitz in Berlin. Gelegentlich helfe ich auch ehrenamtlich bei der Aids-Hilfe in Soest.

Seit meinem ersten Afrikabesuch suche ich nach einer Lösung, nach einer Möglichkeit, die vielen Krankheiten zu behandeln und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Für die meisten Afrikaner sind Medikamente viel zu teuer, kaum jemand kann sich das leisten!

Durch Zufall lernte ich Augustin Konda (Dem.Rep. Kongo) kennen und es entstand ein kleines Projekt, das allerdings schnell grösser wurde. 2008 durfte ich mich dem Verein Lernen-Helfen-Leben (LHL) an- schliessen und seit 2009 bin ich dort Vorstandsmitglied. LHL engagiert sich - gemeinsam mit Partnern in Afrika - um regionale Entwicklungs- und Umweltschutzprojekte, wobei wir primär die Milleniumsziele verfolgen. Ich bin für das Projekt “Westkongo – Kilueka” verantwortlich. Augustin Konda und ich besprechen und planen gemeinsam die Projekte. Er organisiert und begleitet dann alles vor Ort im Kongo und ich sammle hier die Spenden, suche Informationen und knüpfe Kontakte.

Seit etwa zwei Jahren arbeitet der Verein Aqua creactive ebenfalls mit dem Biologen Augstin Konda zusammen. Ich schlage hierbei die “sprachliche Brücke” von Deutschland nach Afrika. Wie der Name des Vereins schon sagt, geht es hierbei im Wesentlichen um Wasser und dabei natürlich um sauberes Wasser.

Pastor i.R. Helmut Pante, Fliederstrasse 10a, 49716 Meppen Tel. 05931/408109 - e-Mail: h.pante@freenet.de - www.aqua-creactive.de

Die Dem. Rep. Kongo liegt in Zentralafrika am Äquator und ist seit 1960 von Belgien unabhängig. In dem an Fläche zweitgrössten und an Bevölkerung viertgrössten Staat Afrikas leben rund 200 Volksgruppen, die jeweils verschiedene Sprachen und Dialekte sprechen. Amts- und Bildungssprache ist Französisch. Ganz im Westen liegt der Bas-Congo und hier auch das Dorf Kilueka. Ebenfalls im Westen befindet sich die Hauptstadt Kinshasa.


Projektleiter Augustin Konda

Der Projektleiter vor Ort ist der Biologe Augustin Konda. Er wuchs im Dorf Kilueka im Bas-Congo auf und kennt die lokale Sprache und die Mentalität der Menschen. Er lebt mit seiner Familie in Kinshasa und arbeitet dort als Forscher für angewandte Ethnopharmakologie: Das Wissen über die Tradition, die Aufwertung der medizinischen und essbaren Pflanzen, das Verbessern der traditionellen Medizin usw. Regelmässig fährt er in das 150 km entfernte Heimatdorf um die Projekte vor Ort zu organisieren und zu begleiten.

Zuerst wurde der Verein „Songa nzila“ (d.h. „den Weg zeigen“) gegründet, der auch Nutzniesser der Projekte ist. In diesem Verein sind überwiegend Frauen aus verschiedenen Dörfern, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation vor Ort einsetzen. Sie beackern ihr Gemeinschaftsfeld und werden in ihrem Dorfgemeinschaftshaus regelmässig weitergebildet. Aktuelle Themen sind: Hygiene, sauberes Wasser, Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Heilpflanzen, Umweltschutz, etc. Als Multiplikatorinnen verbreiten sie ihre neuen Erfahrungen in ihren Dörfern. Auf diesem Weg erreichen sie bis jetzt ca. 5'000 Menschen.


Ich werde überall freundlich begrüsst!

Das Dorfgemeinschaftshaus in Kilueka ist fertig gebaut und eingerichtet und wird viel genutzt: Ein Saal für Fortbildungen, ein Raum zum Aufbewahren der Lebensmittel und anderen wichtigen Dingen und drei Räume zum Übernachten und als Bureau.


Lehrerinnen und ich diskutieren mit einem Dorfchef (links)

Das Rinderprojekt bereitet uns leider mehr Schwierigkeiten als erwartet. Zuerst erkrankten beide Rinder an Krätze. Weil sie danach nicht mehr gleich gross waren und somit nicht mehr unter das Joch gepasst hätten, mussten wir sie gegen zwei neue junge Rinder tauschen. Diesen beiden inzwischen ausgewachsenen Ochsen geht es gut und sie werden nun vorsorglich regelmässig von einem Tierarzt untersucht. In der Gegend von Kilueka war die Arbeit mit Tieren noch völlig unbekannt und es ist nicht einfach etwas Neues einzuführen. Der Ausbilder kam von weither und hat gute Arbeit geleistet. Leider ist er schon seit vielen Monaten krank und kann nicht mehr nach Kilueka reisen. Endlich haben wir einen Nachfolger gefunden, der schon Anfang Oktober nach Kilueka fährt und sich dann um das Projekt kümmert. Zur Zeit wird in Kinshasa ein Karren gebaut, mit dem die Ochsen hoffentlich bald die schweren Lasten transportieren können. Bis heute wird hier fast alles auf dem Kopf transportiert. Oft werden so über 40 kg mehr als 15 km weit getragen! Der Ochsenkarren wird eine grosse Erleichterung sein!

Für das Ziegeleiprojekt wurden vom Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit (BMZ) Zuschüsse bewilligt. So konnte eine mobile Ziegelpresse aus Belgien nach Kilueka gebracht und in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig nahmen zwei Männer aus Kilueka an einer Fortbildung im Ostkongo teil. Unter ihrer Leitung arbeiteten 16 Männer in zwei Schichten. Sie haben eine Kooperative gegründet und können nun eigenständig mit dieser Ziegelpresse arbeiten und verschiedene Arten von Ziegeln herstellen. Die Qualität der Ziegel ist viel besser und die Grösse ist einheitlich. Allerdings wird z.Z. nur in einer Schicht gearbeitet, weil die Ziegel kaum verkauft werden können. Das Problem ist der Transport auf den schlechten Lehmpisten! So verbauen wir die Ziegel halt erst einmal selbst. Es ensteht grade eine Imkerei und ein weiteres Gebäude für einen Shop. Jetzt - vor wenigen Tagen - wurden 14000 Ziegel in ein Nachbardorf verkauft! Ob der Verkauf jetzt doch anläuft?

Bienen schützen die Wälder! In Kinshasa (10 Mio. Einw.) ist der Strom bis heute Mangelware, aber der Energiebedarf enorm! So wird noch immer überwiegend mit Holz oder Holzkohle gekocht. Obwohl der Regenwald schon fast verschwunden ist, wird der Bas-Congo immer weiter abgeholzt und die Holzkohle nach Kinshasa gebracht. A. Konda hat viele Menschen davon überzeugt, ihre Bäume nicht mehr zu fällen und als Brennholz zu verkaufen. Denn so bekommen sie nur einmal etwas Geld und ein neuer Baum wächst nur langsam nach. Außerdem finden in den Dörfern die Frauen kaum noch Holz, um für ihre Familien zu kochen. Wenn die Menschen vor Ort Bäume pflanzen und Bienenstöcke in ihre Wälder stellen, dann können sie jedes Jahr Honig ernten und einen Teil davon verkaufen. So bekommen sie immer wieder etwas Geld und schützen sogar noch ihre Wälder! Mit Hilfe der Spenden des Friedrich- Spee-Gymnasiums Rüthen konnten bis Ende des letzten Jahres120 Bienenstöcke aufgestellt werden und 84 davon waren schon bewohnt. Damals konnten 700 Liter Honig gewonnen werden! Jetzt steht im Oktober die zweite Honigernte an und wir sind sehr gespannt!


A. Konda bildet an einem Bienenstock neue Imker aus

Für die zukünftige Imkerei haben wir einige Dinge, die im Kongo nicht erhältlich sind, in Paris gekauft. Sie wurden einem Container zugeladen und sind nun unterwegs in den Kongo.

Das Wasserprojekt mit Aqua creactive und Augustin Konda als Projektleiter läuft noch und endet in etwa einem halben Jahr. Glücklicherweise hat die Bingo-Umwelt-Stiftung in Hannover ihre Zuschüsse für dieses zweijährige Projekt bewilligt! Ausserdem beteiligt sich LHL e.V. hierbei mit jährlich 1000 Euro. Zuständig für das gesamte Wasserprojekt ist aber Aqua crective e.V..


...verschmutzte Quelle...

Durchfallerkrankungen durch verschmutztes Wasser sind stark verbreitet und ein grosses Problem für die Bevölkerung. Bei diesem Projekt wird zuerst das Wasser untersucht, dann werden die Quellen sauber eingefasst. Durch die Anlage einer dichten Vegetation mit Bäumen in einem Umkreis von 30 Metern wird der Quellbereich vor Verunreinigung, vor allem bei Starkregen, dauerhaft geschützt. Die ersten Quellen sind schon eingefasst und funktionieren, die Vegetation drumherum wächst noch.
....sauber eingefasste Quelle, Vegetation wächst noch

Gleichzeitig werden zuerst die Dorfchefs aus 30 Dörfern und dann die Bevölkerung über die Problematik des verschmutzten Wassers, über Hygiene, Mangelernährung usw. aufgeklärt. Immer wieder laufen sechs Lehrerinnen aus dem Verein “Songa nzila” in diese Dörfer, erklären die nächsten Schritte des Projektes und begleiten so die Menschen und das gesamte Projekt vor Ort über viele Monate.

Durch das Verschwinden des Regenwaldes ist ein grosser Teil des Bas-Congos eine Savanne geworden. Mit dem Wald verschwinden nicht nur die Bäume und damit auch die Obstbäume und Ölpalmen, sondern auch die Pilze, die proteinreichen Raupen und sogar die Fische! Die Ernährung der Menschen wird immer einseitiger, die Probleme immer vielfältiger und die Armut immer grösser!


Oft kann das Dorf nur zu Fuss erreicht werden! 

Vor allem Kinder und Schwangere leiden unter der verbreiteten Mangelernährung. Die Einführung des Moringabaumes kann hierbei helfen, denn dieser ursprünglich aus Indien stammende Baum ist vielseitig nutzbar! Die Blätter enthalten u.a. Vitamine, Mineralien und sogar Eiweiss. Diese Blätter können getrocknet oder gekocht den lokalen Gerichten beigemischt werden. Lecker!

In diesem Projekt wurde auch ein Geländewagen finanziert, der die gesamte Projektarbeit ungemein erleichtert! Wir wüssten nicht, wie die Arbeit und der Transport vieler Dinge sonst möglich wären! Wir haben in Kilueka und auch in Kinshasa jeweils eine Garage gebaut, damit der Geländewagen sicher abgestellt werden kann. Ein zuverlässiger Chauffeur kümmert sich um alles, was das Auto betrifft.


Der neue Geländewagen leistet gute Dienste, auch in der Regenzeit!

Im Dezember 2012 war ich wieder in Kilueka und konnte die Fortschritte sehen. Ich bin u.a. auch mit den Lehrerinnen von Dorf zu Dorf gefahren bzw. gelaufen. Es war Regenzeit und wir waren oft durch den Regen total blockiert! Die Lehmpisten sind dann so aufgeweicht und glitschig, dass man nur sehr sehr mühselig oder gar nicht voran kommt. Hier im Westkongo braucht man einfach für alles viel mehr Zeit und noch viel mehr Geduld. Aber die Menschen sind über jede Hilfe und jeden kleinen Fortschritt sehr dankbar!

Aqua creactive hat in diesem Jahr sogar einen Container in den Congo verschifft. Das war alles ganz schön kompliziert und mit viel Bürokratie verbunden. Nach langen Verhandlungen hin und her ist der Container gut angekommen. Der Inhalt musste aber erst in Kinshasa zwischengelagert werden, damit er jetzt nach und nach ins Dorf Kilueka gebracht werden kann. Das Dorfgemeinschaftshaus und die neue Imkerei dienen erst als Lagerraum, bis dann alles sicher verteilt und installiert werden kann. Normalerweise versuchen wir möglichst alles im Kongo zu kaufen. Leider ist das nicht immer möglich oder die Qualität ist zu schlecht, dann sammeln oder kaufen wir die Dinge hier in Europa und schicken sie in den Congo.

Dies sind die neusten Informationen zu den Projekten von LHL e.V. und Aqua creactive e.V.! Wir alle, die Dorfchefs aus den 30 Dörfern, die sechs Lehrerinnen und die anderen Mitglieder von “Songa Nzila e.V.”, die Ziegeleiarbeiter, Augustin Konda und ich, wir alle möchten uns ganz herzlich für die treue und vielfältige Unterstützung bedanken!

Mit vielen Grüssen von uns allen

Irène Freimark-Zeuch (Lippetal)

Die Eine - Welt - Gruppe Lippetal unterstützt sämtliche Projekte mit Augustin Konda im Kongo! 
Herzlichen Dank!!!



Aus dem Frühlings-Rundbrief von LHL: Kilueka (Westkongo)

Im Dezember 2012 habe ich drei Wochen im Kongo verbracht und dort zusammen mit Augustin Konda, dem Projektleiter, die Projekte besucht. Es war Regenzeit mit kräftigen Gewittern, starkem Regen und Hagel! Der Regen beeinflusst das Leben vor Ort viel mehr als bei uns. Der Lehm wird bei Regen extrem rutschig, wie Schmierseife! So kommen Fußgänger, Radfahrer, Autos und LKW’s auf den Lehmpisten kaum voran und können nur ganz langsam gehen oder fahren. Viele LKW’s bleiben im Schlamm stecken! Auch unsere Pläne richteten sich stets nach dem Regen und dem Zustand der Lehmpisten. Das muss man wirklich erlebt haben, um die Situation vor Ort verstehen zu können. Auch in Kinshasa sind die meisten Strassen unbefestigt und werden bei Regen zu „Flüssen“. Da kann man nur abwarten … und warten …!

In Kilueka haben wir im neuen Dorfgemeinschaftshaus logiert. Direkt gegenüber befindet sich die Ziegelei. Hier gibt es einige Probleme, die noch behoben werden  müssen. Die Leute würden gerne Ziegel kaufen, können sie aber nicht transportieren. Nach langen Diskussionen vor Ort suchen wir dafür jetzt einen Traktor. Das Bienenprojekt zum Schutz der Wälder ist nach wie vor sehr beliebt. Die erste Honigernte hat stattgefunden, und die neuen Imker sind sehr stolz! In Kilueka bauen wir jetzt ein Gebäude für eine Imkerei. Wir suchen noch Imkerzubehör.  -   Der Verein Aqua Creactive e.V. aus Meppen unterstützt ebenfalls die Arbeit von A. Konda und mir und kooperiert gut mit LHL.   -   Der in Kilueka gegründete Verein Songa Nzila e.V. ist inzwischen

sehr bekannt. Wir haben mit einigen der Frauen,  mit sechs Lehrerinnen, viele Dörfer besucht. Das Hauptnahrungsmittel ist hier der Maniok, in Form von Wurzeln und Blättern. Dieses einseitige Essen führt zu Mangelernährung. In 30

 Dörfern wird jetzt der Moringabaum eingeführt. Die Blätter dieses Baumes sind reich an Vitaminen, Eiweiss usw. und dienen als Nahrungsergänzung bei einseitiger Ernährung.

So kann dem Kwashiorkor – der Protein-Energie-Mangelernährung – vorgebeugt werden. Das Projekt wird während acht Monaten begleitet. In den Dörfern werden Multiplikatorinnen ausgebildet, d.h. unter Anleitung der sechs Lehrerinnen pflegen die Frauen die Moringabäume und probieren  verschiedene Rezepte mit den Moringablättern aus. - Der neue Jeep, finanziert von Aqua Creactive e.V. und der Bingostiftung aus Niedersachsen leistet wirklich gute Dienste! Ohne diesen Jeep wären wir ständig blockiert gewesen, die ganze Projektreise hätte wohl kaum durchgeführt werden können!  -

Der Projektleiter Augustin Konda, die Frauen des Vereins „Songa nzila“ sowie auch die Arbeiter der Ziegelei bedanken sich sehr für die Unterstützung aus Deutschland! Irène Freimark-Zeuch

Rundbrief LHL, Frühling 2013