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2008 begannen Monsieur Konda und ich ein Projekt in seinem Heimatdorf Kilueka und Umgebung, 150 km südlich von Kinshasa. 20 Frauen und 5 Männer aus 10 Dörfern gründeten einen Verein und sind nun auch
Multiplikatoren. Für 450 Euro bekamen sie 3000 qm Land, das sie nun beackern.



A. Konda (links) mit diesem Verein in Kilueka





Die Seminare zu Gesundheit, Ernährung, Hygiene, Umweltprobleme etc. finden im Freien statt. In einem Seminar lernten sie Moringa kennen, ein Baum dessen Blätter sehr Eiweissreich sind. Diese Blätter werden wie Spinat gekocht, schmecken sehr lecker und sind vor allem für die Ernährung der Kinder wichtig!












Die Heilpflanze Artemisia wird nun auch in Kilueka angebaut und
geerntet.





Zur Zeit bauen sie ein Haus, das zwar dem Verein gehört aber von der gesamten Bevölkerung genutzt werden kann. Die Lehmziegel werden in Kilueka selbst hergestellt - an der Sonne getrocknet und in einem Meiler gebrannt. Dafür wurden Spezialisten aus der Umgebung geholt.













Es gibt genug Wasser in der Gegend. Doch dieses Wasser ist nicht sauber und sehr viele Menschen leiden an Bilharziose (einer Wurmkrankheit). Auch andere Krankheiten wie Malaria, Typhus, Cholera etc. sind stark
verbreitet!



Quellen wie diese sind an sich sauber. Wenn es jedoch stark regnet werden sie überschwemmt und sind dann auch infiziert, wie die Bäche.



Dieser Brunnen ist in dieser Gegend noch eine Rarität, aber schon eine ganz gute Lösung, denn hier kann sauberes Wasser geholt werden. Wenn man den Menschen erklärt, warum sie sauberes Wasser trinken sollten und warum sie eine Latrine (s.u.) benutzen sollten, wird sich irgendwann auch dort die Lebenssituation ein wenig verbessern. A. Konda bemüht sich sehr der Bevölkerung auch den Zyklus der Krankheiten zu erklären, die Ansteckung, Übertragung, Erkrankung und wieder Ansteckung .... Es ist
eine mühselige Arbeit aber die Menschen in den Dörfern wollen mehr wissen und ihre Situation verbessern!